Gästebuch - Frachtschiffreisen

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Das Gästebuch hat 52 Beiträge am 20.10.2017 um 03:42:58
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Von: Thomas Holbein
Am: 09.05.2017 um 08:27:28
Eintrag: 46
Einen super Blog hast du damals gestartet! Ich teile diese Leidenschaft. Falls du einmal selber wissen willst, wo du gerade mit dem Schiff bist, kann ich dir » diese Seite empfehlen. Es ist ein Schiffsradar, das so ziemlich alle Schiffsarten bedient.

Gruß! :drink:
Von: Jonas
Am: 04.05.2017 um 12:04:31
Eintrag: 45
Finde die Seite toll! Mache öfters Schiffsreisen und finde deine Reiseberichte einfach klasse. Als Schiffsfan kann man sich in deine Emotionen hineinversetzen! Hör nicht auf zu bloggen!
Gruß Jonas
Von: Wolfgang Fragel
Am: 02.05.2017 um 15:38:29
Eintrag: 44
Hallo liebe Freunde der Seefahrt,
als ehemaliger Fahrensmann auf einem Stückgutfrachter (ab 1967) war ich nach sehr langer Zeit nun als Rentner (z.Zt. 69) auf einem Frachtschiff unterwegs. Es war eine Reise auf dem Containerschiff (MS „Bernhard Schepers“) für eine Woche (April 2015) von Hamburg nach Fredericia, Aalborg, Kopenhagen und zurück. Hierbei hat mich mein Schwager begleitet. Mein letzter und zweiter Trip (ich war leider der einzige Passagier an Bord) dauerte ca. 3 Wochen (Februar/März 2016) auf der MS „Andrea“ (Hamburg - Rotterdam - London - Santa Cruz de Tenerife - Las Palmas de Gran Canaria - Agadir - Huelva - Setubal - London - Rotterdam - Hamburg). Landgang gab es je nach Liegezeiten, wobei ich jedes Mal dazu die Möglichkeit hatte. Es war eine unvergessliche Reise, die alles bot, was man sich so vorstellt…..
Nun spiel ich natürlich mit dem Gedanken, ein weiteres Mal ab Hamburg oder einem anderen deutschen Hafen auf Fahrt zu gehen.
Da ich ungern wieder der einzige Passagier an Bord sein will geht meine Anfrage also an diejenigen, die sich hier bereits ins Gästebuch eingetragen haben bzw. ebenfalls weitere Fahrten unternehmen möchten.
Falls also jemand Lust und Laune hat (meine Frau ist leider nicht seefest), mich 14 Tage oder auch länger auf so einer Frachtschiffreise mit einem möglichst kleineren Schiff (maximale Länge 200m) in separater Kabine zu begleiten (evtl. Richtung Nordsee - Ärmelkanal - Atlantik - Straße von Gibraltar - östl. Mittelmeer und zurück) kann sich bei mir per E-mail melden. Weitere Kontakte werden dann folgen. Dauer, Reisegebiet und Termin können also sehr kurzfristig nach Absprache bestimmt werden.
Viele Grüße
Wolfgang Fragel
Von: Franz Rösinger
Am: 11.12.2016 um 19:14:48
Eintrag: 43
Ich kann den Bericht von Klaus Risser von seiner Fahrt mit der "Alexander B" im Juni 2015 voll bestätigen. War vom 15. bis 24. Oktober 2016 mit noch einem Paar aus der Schweiz, wir alle "Ersttäter" an Bord. Fahrt von Hamburg durch den Kiel-Kanal nach Gdingen / Danzig und zurück über Bremerhaven nach Hamburg. Waren alle begeistert und nicht zum letzten mal auf einem Frachter!
Von: Bernd Neuimann
Am: 07.09.2016 um 19:36:42
Eintrag: 42
Danke für die schönen Reiseberichte ! Als ehemaliger "Hein-Seemann-DDR" habe ich in diesem Jahr zwei Reisen mit Feedern gemacht. Die erste im Mai mit der "Bianca Rambow" und im August mit der "Iduna". Beide Reisen vom "Pfeifferteam" aus Wuppertal gut organisiert. Leider ist mein Bildmaterial von beiden Reisen nicht in der Qualität, dass man es veröffentlichen kann. Trotzdem will ich euch ein paar Eindrücke schildern.
Die Reise mit der "Bianca" habe ich allein unternommen, als Test für eine längere Fahrt mit der "Balthasar Schulte" im Februar nach Callao/Peru. Da ich dabei so viele neue Eindrücke vom Leben auf einem Frachtschiff gewonnen habe, die ich aus alter Fahrenszeit nicht kannte, musste ich meine Frau für eine Kennenlernreise auf einem Containerschiff gewinnen. Sie wollte auch und im August waren wir dann mit der "Iduna" von Hamburg über NOK, Halmstadt, Gdynia und Bremerhaven für eine Woche unterwegs. Ein Unterschied machte schon die Besatzung. Auf der "Bianca" waren Kapitänin, Chief und 3 Kadetten Deutsche, auf der "Iduna" 6 Russen und 5 Philippinos. Small talk ist nicht gleich small talk, auch wenn wir ein bisschen russisch können, war es doch unterhaltsamer auf der "Bianca". Wir hatten auf der "Iduna " festgestellt, dass die russischen Offiziere und Ingenieure der vielen Passagiere, die wöchentlich wechseln überdrüssig waren. Der Kapitän hatte sich mit mir als relativem Fachmann noch Mühe gegeben, aber der Chiefmate hat uns vollständig negiert. Auf der "Bianca" reisen nur jede zweite Reise Passagiere mit, vielleicht auch ein Grund, dass die Kammer für die Passagiere bessser ausgestattet und nicht so "klapprig" ist wie auf der "Iduna". Auf der fast alle Regale, Türen und Schranktüren mit Paperkeilen gegen Vibrationsgeräusche gesichert waren, schon von vorher mitgereisten Passagieren. Das Essen war auf beiden Schiffen ausreichend und gut. Wobei ich auf der "Iduna" ein bisschen die Tradition von Seemannssonntag und mal ein Brötchen zum Frühstück oder Keks zum coffeetime vermisst habe. Am Proviant wird neuerdings wohl mächtig gespart. Obwohl für die Besatzung Alkoholverbot besteht hatte ich gehofft mal ein Bier kaufen zu können. Während auf der "Bianca" der Kapitän mir seine letzten Reserven von ein paar Büchsen verkaufen konnte, hatte der russische Kapitän auf der "Iduna" erst gar kein Alkohol an Bord, oder wollte es mir nicht verkaufen. Nu wot tak, saufen war ja auch nicht das Ziel der Reise, sonder etwas zu erleben. Das habe ich auf der "Bianca", wie auf der "Iduna". Erlebt habe ich, dass es kein Bordleben wie früher mehr gibt. Zumindest nicht auf den Feedern. Auf der Brücke ist immer nur der Kapitän oder ein Steuermann, in der Maschibnne ggf. gar keiner mehr. In der wachfreien Zeit verschwindet jeder in seiner Kammer oder hat das smartphone in der Hand. Wir haben früher noch zusammen gesessen und ein Bier getrunken, Geschichte erzählt, die die meisten schon kannten und trotzdem gelacht. Das war auch für mich wichtig, dass das meine Frau mal selbst erlebt, wie ruhig es auf See ist, wenn normaler Wachbetrieb ist. Dann muss man sich selbst oder mit sich selbst beschäftigen. Auf der "Bianca" gab es Bänke oder Stühle, auf die sich die Passiere an windstiller Ecke zurück ziehen konnten. Auch auf der Brücke waren Plätze für Passagiere. Leider gab es die auf der "Iduna" nicht. Erstaunlicherweise war das Peildeck auf der "Iduna" ein schöner Beobachtungsort. Da es auch auf der Brücke keinen Platz für Passagiere gab haben wir uns nur selten dort aufgehalten. Trotzdem vielen Dank an den russischen Kapitän der "Iduna" mit dem ich mich viel über die Segelschifffahrt in Deutschland, Russland und Polen unterhalten habe und der mir auch zeichnerisch so einioge seiner Entscheidungen für die Schiffsroute erläutert hat. Schön ist immer zu erleben, wie locker, hilfsbereit und freundlich die asiatischen Decksleute sind. Die Köche nicht zu vergessen, die ihr Bestes gebe, Aber was an Proviant nicht an Bord ist, können sie auch nicht verarbeiten. Wir haben unsere Gedanken auch dem "Pfeifferteam" übermittelt, die uns informiert haben, dass die "Iduna"-Reederei, Eigentümer ist Herrmann Schepers, unsere Kritik erhalten hat und einen Mitarbeiter auf das Schiff schickt, um den Sachverhalt zu prüfen. Wir haben unsere Erfahrung mit dem Ziel geschildert, dass es zukünftige Passagiere ein bisschen bequemer haben, als wir.
Jetzt freuen wir uns auf Februar 2017 und die "Balthasar Schulte"
Von: Thomas
Am: 06.09.2016 um 18:44:16
Eintrag: 41
Planen auch gerade so eine Reise. Und Ihr seid Schuld. Ist wie eine Virusgrippe. Wir berichten !! :moin:
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