Bianca Rambow - Frachtschiffreisen

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Bianca Rambow

Reiseberichte > Reisen Dritter

Angefangen hat es am 10.04.2017 gegen 15:00 Uhr mit dem an Bord gehen am Burchardkai in Hamburg.
Die Aufnahme durch das Bordpersonal war sehr freundlich und hilfsbereit.

Englisch war angesagt, da nur der Kapitän / 1. Offizier, der Leitende Ingenieur und ein Auszubildender zum Schiffsmechaniker Deutsche waren.
Der Rest der Besatzung waren Philippinen, der 2. Technische Ingenieur kam aus der Ukraine.

Es erfolgten die von Gesetz her notwendigen Einweisungen, die mir als ehemaligem Marinesoldat teilweise bekannt waren.

Unterbringung auf dem D-Deck, Backbord Kabine (Für Laien, Backbord ist Links in Fahrtrichtung des Schiffes und hat die Rote Positionslaterne). Der zweite mitreisende Gast erhielt die Steuerbord Kabine. Jeder Gast auf einem Kreuzfahrtschiff wäre neidisch, auf das Platzangebot, welches wir hier an Bord hatten.
Über uns auf dem E-Deck wohnten nur der Kapitän und Chefingenieur, dann kam schon die Brücke.
Zählweise der Decks, Poopdeck (Oberdeck), A bis E-Deck, Brücke, Peildeck.

Gegen 22:00 Uhr verlegte das Schiff vom Burchardkai zum Eurogate, um hier weitere Container aufzunehmen. Nach Abschluss der Verladung und Sicherung der Container ging es gegen 06:00 Uhr vom Eurogate in Richtung Brunsbüttel.
Nach dem Schleusen gegen 10:00 Uhr am 11.04. ging es auf dem NOK (Nord-Ostsee-Kanal) in Richtung Kiel-Holtenau.

Weiter dann durch die Kieler-Förde, Fehmarn-Belt, nach Malmö. Ich hatte erwartet, in Malmö von Bord zu gehen um ein wenig die Stadt zu erkunden.
Hatte mir entsprechende Devisen schon mitgenommen. Nur, daraus wurde nichts, auch in den nächsten Häfen war kein Landgang möglich.
Die Häfen lagen soweit außerhalb, bzw. um von Bord bis zum Eingangsbereich Hafen zu gelangen, bedarf es schon so seine Zeit.
Also, in allen Häfen an Bord geblieben und das Be. -u. Entladen beobachtet.

Von Malmö ging es weiter nach Kopenhagen.
In Kopenhagen erfolgte das gleiche Prozedere (Be- und Entladen von Containern). Nächstes Ziel war dann Helsingborg in Schweden.

Nächster Hafen sollte dann Oslo sein, wurde aber nicht angefahren, da über die Osterfeiertage hier keine Be- und Entladung erfolgen würde.
Also Rückfahrt von Helsingborg nach Hamburg, diesmal durch den Großen Belt und wieder durch den NOK.
Mussten die Fahrt durch den Großen Belt nehmen, da das Schiff einen Tiefgang von über 9 Meter hatte.

Heute, am 16.04. dann gegen 01:00 Uhr im Köhlfleet (Finkenwerder) angelegt.
Nach dem Frühstück dann das Schiff wieder verlassen. Reise leider schon beendet.

Man kann nicht so einfach durch diese Containerhäfen laufen. Bei meiner Ankunft am 10.04. am Burchardkai musste ich durch eine Personenkontrolle,
so wie am Flughafen. Nach erfolgter Kontrolle wird man mit einem Shuttelbus zum entsprechenden Schiff gefahren. So auch bei der Rückreise.

Noch auf die Verpflegung zu kommen, war nicht das Waldorf Astoria in New York, auch nicht ein
5 ***** Kreuzfahrtschiff, aber die Verpflegung war nach meinem Dafürhalten anspruchsvoll, ausgewogen und schmackhaft, im Ganzen gute solide Hausmannskost.

Fazit:
Werde eine solche Reise wiederholen, Reiseziel / Reisezeit ?
Nach Verlassen des deutschen Hoheitsgebietes (Kein Empfang von Handys) ist es ruhig.
War für mich eine Zeit ohne Handy / Internet / Radio und Fernseher (Die entsprechenden Empfänger, hier DVB-T waren noch nicht installiert).
Und es geht, waren jetzt zwar nur 5 Tage, habe aber nichts vermisst.

 
 
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